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Eine Watschn aus der Trendküche!
Lustig, wenns einen nicht selber trifft.

Ausufernde Weinproben und Speisekartenaffären mit heimischen Avocadoleibspeisen und vegetarischen Mittagsmenüs, die nicht selten auch fürs Bratl tödlich ausgehen. Sogar das Lüngerl erlebt ein sattes Revival, aber der Tomateneinkauf wird komplizierter.

Wie viel Foodtrend verträgt die Schmankerlgesellschaft, bis es uns endgültig zerreißt?

100 sagenhaft gewürzte, nicht ganz leicht verdauliche Seiten
zum Schmunzeln und Schimpfen!

Total neu. Fesch gedruckt als Buch wie früher oder als E-Book!

 

… Für ambitionierte Gastgeber hat einer zum Glück aller das Free-from-Konzept erfunden. Hier wird nichts mehr kombiniert, sondern alles Mögliche weggelassen, ähnlich wie beim Less-is-more-Prinzip, aber anders. Eine Konzentration auf ein Speisenangebot, das sich auf eine ausgewählte Genusszielgruppe hin orientiert. Eigentlich ein netter Gedanke. Gehört mit zum Marketingbasiswissen, will man sich als Wirt erfolgreich in die Herzen und Mägen der Gäste kochen.

Es ist eine Trennung, die verbindet. Die Realisierung der Idee zur Abgrenzung vom alles vertilgenden Pöbel zum spezialisierten Esser. Vegetarisch und vegan als kulinarische Exklusivrichtung gibt es …

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… Schmeckt das Tröpferl eher nach müffeligem, nassem Keller, ist essigsauer und farblich unauffällig oder direkt unspezifisch getönt, wird das Gesöff einfach als extra naturbelassen und urban beschrieben. Die fuselige Nuance nach Schimmelbirne beim Weißen, eine pelzig-klamme Bitterness beim Roten, die einem die Zunge am Gaumen vakuuminös festtackert, abgestanden Rostiges beim Rosé, der wie eine verdünnte Flamingo-Urinprobe ausschaut, aber nach abgerubbeltem Unterbodenschutz schmeckt –­ alles kein Problem, solange nichts korkelt und der ursprüngliche, kausale Charakter im sinnigen Tiefgang philosophisch wichtig dargestellt wird.

Falls Sie sich kurz übergeben müssen, lassen Sie es raus und lesen Sie anschließend weiter.

Jetzt auch lokal modern:
Der Nose-to-Tail-Ansatz

 Heute, wo alles so frisch wie möglich auf den Tisch kommen soll, erlebt das lebende Lebensmittel die fröhliche Auferstehung und wird zum kulinarischen Er-Lebnis. Von Drunken Shrimps –­ in Alkohol eingelegte, besoffene Garnelen –­ bis zum krakelnden Babytintenfisch am Essstäbchen bekommen Sie allerhand sehr vitales Zeugs auf dem Teller serviert. Dieses Essen von lebenden Tieren ist zwar nicht erst seit dem Tempel des Todes arg umstritten, aber für die Akten: Frischer gehts nun wirklich nicht!

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Inhaltsverzeichnis E-Book BRUTAL REGIONAL:
Mundgerechtes Missionieren, Orientierung im Foodtrend-Stress, Speisekartenaffären und das Free-From-Konzept,Legal, illegal, regional, Das kurze Weinkapitel, Die Weinprobe, Schmeckt wie früher, Fermentiert und selbstgebraut, Neu o‘zapft, Jetzt auch lokal modern: Der Nose-to-Tail-Ansatz, Rot sehen, grün kaufen, Lupinen überall

Extra-Bonus nur in der Print-Version:
Der Gscheidhaferl-Anhang. Das Stichwortverzeichnis zum kulinarischen Klugscheißen.
Und die lässigen Illustrationen gibts auch nur im gedruckten Buch!

Nie wieder Low Carb!

Kohlsuppe, Detox und ein bisserl Yoga.
Dazu eine Handvoll Laktobazillen und die Shapewear-Unterwäsche passt wieder!

Die ambitionierte Gourmet-Welt ist exzessiv am Verjüngen, Straffen, Optimieren, Reduzieren. Tragischerweise geht das nicht von heute auf morgen. Der Wunsch nach perfektem Body-Maß und ewiger Schönheit verlangt moderne Therapien, ein hippes Workout, Durchhaltevermögen.

Und verdammt nochmal was Vernünftiges zum Essen!

100 Seiten Diät-Irrsinn zwischen Paleo und Bulletproof, Schlank im Schlaf und Intervallfasten. Mit und ohne Superfood.
Total neu. Fesch gedruckt als Buch wie früher oder als E-Book!

 

 

Das hauen sich die neuen Food-Experten gerade um die Ohren. Less is moreweniger ist mehr. Alle tun so, als wär das jetzt das Neue. Dabei hat das noch nie so richtig funktioniert. Wird häufig falsch verstanden. Das sieht man schon bei den ganzen Promi-News. Da wärs auch schöner, man wüsste einfach nicht so viel über die Fettabsaugung und die missglückte Brust-OP, bei der es ein paar Gramm weniger auch getan hätten. Hat meine Oma schon gesagt: „Eine Handvoll ist fein,­ wer mehr hat, ist ein Schwein.“

 FdH ­– Friss die Hälfte ­– ist ein Klassiker und hat sich immer bewährt. Zumindest vorübergehend, wie bei allen Kurzfristdiäten. Ein paar Kniebeugen am offenen Fenster, vorm Schlafengehen keine Süßigkeiten mehr, fertig ist das Vintage-Therapieprojekt. Allerdings beeindruckt das niemanden. Zu wenig trashig, zu wenig glamourös, noch nicht retro genug. Und man kann nicht so arg viel drüber reden, was jetzt bei allen modernen Ernährungsphilosophien eigentlich das Wichtigste ist.

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Erscheint Ihnen das alles irgendwie noch immer zu wenig dramatisch und Sie wollen trotzdem was Schickes mit Biohacking in Ihrem Facebook posten, legen Sie entspannt eins drauf und machen Sie die Bulletproof-Diät. Damit sollten Sie reichlich Stoff für ein bisschen trendigen Social-Media-Glam zusammenkriegen. Dieses Bulletproof-Ding verspricht bei richtiger Anwendung eine Supergirl- beziehungsweise Superman-Metamorphose, für die Sie sich nicht erst in einer Telefonzelle das T-Shirt runterreißen brauchen, sondern nur ein wenig Willenskraft mitbringen müssen. Bulletproof vereint die spektakulärsten Elemente der Ketose mit dem Bodyhacking und auch noch ein paar vom Paleo. So ungefähr wenigstens.

Hatten Sie schon das Vergnügen mit einer oder mehreren Low-Carb-Erfahrungen, können Sie die hier direkt mit einfließen lassen. Bei der Bulletproof-Sache passt das genau ins Konzept.­ Nur, dass Sie es hier nicht mit Low Carb, sondern mit No Carb zu tun haben. Also alles außer Kohlenhydrate. In etwa. Ich sag ja, das ist kompliziert, macht aber echt was her.

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Inhaltsverzeichnis E-Book NIE WIEDER LOW CARB!:
Überleben trotz Superfood, Das Less-is-more-Prinzip, Noch mehr Theorien zum Reduzieren, Zuckerfrei und salzarm, Functional Fit Food, Herbert hungert, Verjüngt durch Makrobiotik, Es kommt alles wieder, Nie wieder Low Carb!, Sind Sie in Ketose?, Optimiert von DNA bis Bulletproof, A Whiter Shade Of Kale und die Sache mit der Konsistenz, Clean Eating, Mahlzeiten, Morgens, mittags, abends, Snack dich durch den Tag, Intermittieren Sie!, Das Ende

Extra-Bonus nur in der Print-Version:
Der Gscheidhaferl-Anhang. Das Stichwortverzeichnis zum kulinarischen Klugscheißen.
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Retten Sie den Guglhupf!

Ist das hellblaue Cream-Cheese-Frosting überhaupt bio und der Kapsel-Espresso fair trade?

Dieses nagelneue Buch hilft rezeptfrei und kalorienlos durch Süßkramtrends wie Matcha-Matsch-Marmorkuchen, Rainbow-Unicorn-Shakes und andere schwer verdauliche Klassiker, die uns jetzt alle so wuschig machen.

Optimal als Mitbringsel.
Auch für Gäste eine schöne Lektüre, wenns beim Servieren wieder länger dauert.

100 bittersüße Seiten für Backqueens und Dekoprinzen, für Kaffeetrinkerinnen und Selbstbrüher. Und für die Smoothie-Freunde ist auch was Schönes dabei!
Total neu. Fesch gedruckt als Buch wie früher oder als E-Book!

 

 

 

Den Extrakick verpassen Sie sich und Ihrem Gast früh morgens, falls wer über Nacht geblieben ist, mit einem groovigen Goth Latte. Der ist schwärzer als ein normaler schwarzer Kaffee. Und bleibt es auch, selbst wenn Sie die Milch schon reingetan haben. Die Aktivkohle färbt die Brühe dunkelschwarz und hebt die Wirkung der Leinsamenschrot-Açai-Bowl wieder auf, falls Sie einen empfindlichen Darm haben. Speziell, wenn man sich noch nicht so gut kennt, sollten Sie gröbere Experimente in der ersten verliebten Zeit vielleicht noch etwas rausschieben.

Oder je nach Morgenstimmung können Sie mal einen Pink Latte servieren. Ein bisserl Muskat, ein wenig Rote Bete und zack –­ Pink Morning Glory Halleluja! Je nachdem wie klar Sie in der Früh so sind, rät der Trend-Kaffee-Experte zu einem dekorativen Rote-Bete-Chip im Milchschaum. Aber übertreiben Sie es nicht mit dem Kitsch.

Jahrzehntelang hat man uns eingetrichtert, dass Torten dick machen und uns mit Empfehlungen genervt, wie wir mit kalorienloser Chemiesahne und Halbfettmargarine Cholesterin sparen und uns dennoch ordentlich große Sahneschnitten reinziehen können, damit das Kränzchen nicht jedes Mal mit einem Schlaganfall endet.

Und jetzt? Jetzt gibts das gleiche ein paar Nummern kleiner und die verschmähte Cremedosis spritzen wir einfach innenrein, statt dass wirs außendrauf schmieren, damit keiner mehr was sieht von den Kalorien im gefüllten Muffin-Cupcake-Küchlein. Da ist auf einmal ein simples Tupferl Sahne auf dem Kuchen plötzlich ein Topping, der drübergewuppte Eiweißzuckerguss aus dem Plastikdosierer ein Icing und eine lächerliche Buttercreme im Originalfettgehalt mit üppigem Doppelrahmfrischkäse verdünnt gar ein Frosting und das nennt sich ganz offiziell Trendbacken.

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Hauptsache, bunt!

Wie konnte es nur so weit kommen? Ist das Instagram schuld, dass das Essen jetzt auf einmal so farbig sein muss? Schrilles Pink in Schlieren auf fliegenden, schreiend gelben Nudeln, der ganze grüne Matchamatsch in der türkisenen Bowl auf meterlangen Fotostrecken? Blitzlichtstrobos beim Dinner? Erst das Selfiesteckerl, dann Messer und Gabel? Ja gehts noch???

Offenbar schon. Denn die Foodies, wie Essensfotos bei den freaky people heißen, kommen viel besser rüber im Netz, wenns ein bisschen bunter zugeht. Wer seine zerkochte Dosenbolognese in graubraun-natur oder das schlammfarbige aufgetaute Gemüse knipst und dafür keine Likes kriegt, ist selbst schuld.

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Inhaltsverzeichnis E-Book RETTEN SIE DEN GUGLHUPF!:
Sind Sie Selbstbrüher?, Einen ganz normalen Kaffee, bitte!, Der morgendliche Unterwegs-Kick, Apparaturen fürs Aroma, Ganz neu: Kalter Kaffee, Wasser ist wichtig, Nieder mit den Kapseltypen!, Nehmen Sie noch Milch dazu?, Retten Sie den Guglhupf!, Dekorative Resteverwertung, Aufhübschungen, Die Macarons-Erfahrung, Mehr Kekse für alle, Knapp über null Grad, Hauptsache, bunt!, Grüner wirds nicht, Cherry Pink & Purple Haze, Rot kann keine Sünde sein, Mellow Yellow, It‘s All Over Now Baby Blue, Paint It Black, Fusions to Forget, Beim Mödlinger Bäcker

Extra-Bonus nur in der Print-Version:
Der Gscheidhaferl-Anhang. Das Stichwortregister zum kulinarischen Klugscheißen.
Und die lässigen Illustrationen gibts auch nur im gedruckten Buch.

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